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Ich musste so weinen!

Etapes de la croissance d'une pâquerette, fond nature
Es passiert mir recht oft dass ich von TeilnehmerInnen meiner Vorträge ein Feedback zugeschickt bekomme. Das freut mich immer sehr, denn es trägt für mich zur Qualitätssicherung bei. Ich sehe dann was gut ankommt & wo es eventuell noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Aber darum geht es heute gar nicht.

Es geht um ein ganz bestimmtes Feedback, das ich immer wieder so oder in ähnlicher Weise bekomme:

„Als ich zu Hause war, musste ich erst mal so weinen!“

Das könnte ja tatsächlich ein eher schlechtes Feedback sein.

Aber den Grund für das Weinen erklären die meisten dann etwa so: „Es fiel mit einem Mal solch ein Druck von mir ab. Es war, als fiel ein ganzer Geröllhaufen von meinem Herzen. Und diese Erleichterung, die Erkenntnisse aus dem Vortrag mussten sich erst einmal Bahn brechen!
Ich war einerseits völlig erleichtert, andererseits war ich so traurig um die vertane Zeit. Hätte ich das alles doch früher gewusst!“

Bei so vielen hochsensiblen Menschen fällt schon viel von der alltäglichen Belastung ab, wenn sie sich über das Thema informieren. Es ist der erste & unheimlich wichtige Schritt auf dem Weg der Veränderung. Denn die Hochsensibilität lässt sich ja nicht abschütteln, sondern sie begleitet uns ein Leben lang.

Und wir alle können sehr viel dafür tun, dass sie eine echte Gabe für uns wird, dass wir uns also tatsächlich auch so fühlen, wie uns andere Menschen von außen oft schon jetzt wahrnehmen: als liebevollen, feinfühligen & sozial engagierten Menschen & dass wir lernen, in der Hochsensibilität nicht in erster Linie eine starke Herausforderung zu sehen, sondern eine lohnenswerte Lebenseinstellung!

Ich wünsche allen sonnige Tage!
Herzlich ♥
Susanne

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